Auf den Spuren von Gerhart Hauptmann und Ernst-Moritz Arndt
... eine Gewissheit auf, dass der Lauf der Geschichte uns doch noch vor weiteren Unwägbarkeiten des „Gröfaz“ bewahrt hat. Heute können wir zuversichtlich auf eine normalisierte Entwicklung eingehen, ohne die Einflussnahme eines „Ismusses“ wieder erdulden zu müssen!
Die
Weiterfahrt in den nordöstlichsten Raum der Insel mit einmaligen Natur- und
nautischen Denkmälern hinterließ dann eine besonders eindruckvolle
Inselerinnerung. Der Anmarsch zum Kreidefelsen, stets den Blick auf die
Leuchttürme, wobei der kleine eckige von Schinkel gebaut wurde, ehemaliger und
heutiger nautischer Bestimmung dienten und dienen, wurde bei sonnigem und
windigem Wetter zu einem beeindruckenden Tagesabschnitt.
Die unvergessliche Wanderung weiter zum Kreidefelsen, die
ungeahnten Durchblicke zu der in allen
Grüntönen
gefärbten Ostsee begeisterten Auge und so manche Fotolinse.
Der Rückweg führte uns durch einen sonnendurchfluteten
Altbuchenbestand,
einem Besuch des alten versteckten Fischerdörfchens Vitt und der auf der Anhöhe
platzierten achteckigen kleinen Kapelle, die während der Beobachtungszeit der
Heringszüge für die Fischer zum Kirchbesuch diente. Das war der krönende
Abschluss dieses Ausflugstages.
Auf der Rückfahrt machten wir noch einen Abstecher nach
Ralswiek, wo alljährlich die Störtebeker

Festspiele
von Juni bis in den September auf einer einzigartigen Naturbühne aufgeführt
werden. Unterhalb des Schlosses Ralswiek - heute Hotel - wurden bereits die
ersten Bühnenarbeiten vorgenommen und die Proben der Schauspieler waren in
vollem Gange.
(Anmerkung zum Bild links: Umgeben von einem gepflegten Schlosspark, einem dendrohlogischen Kleinod, wurde das Schloss 1893 im Stil der Neorenaissance durch den belgischen Architekten Henry van de Velde erbaut.)
Noch vieles ließe sich berichten von den Besonderheiten in alten Kirchen, den wunderschönen Landschaftsbildern zwischen den Bodden, gesäumt von tiefgeduckten, reetgedeckten Katen und Bauernhäusern, von küstenseitigen Blicken auf den Kaiserstuhl, von der strandseitigen Umwanderung der Kreidefelsen usw., usw.
Natürlich hatten wir Vier an den Tagen viele gute Gespräche untereinander, es wurde herzlich gelacht und wir hatten wie bisher großen Spaß, der uns allen erneut eine besondere Qualität von Lebensfreude bereitete!
Um nur von mir zu sprechen: es war sicherlich nicht mein
letzter Besuch auf dieser so vielschichtigen
Naturinsel
im hohen Norden.
Vielleicht vermochte ich beim Lesen einen Reiz zum Besuch der Insel auslösen? Für meinen Teil, ich habe mich in diese Insel Rügen verliebt und bin ganz sicher, dass die Insel keinen Besucher enttäuscht und jeder mit bleibenden Eindrücken bereichert dieses Eiland verlässt. Diesen nachhaltigen Eindruck können wir Vier uneingeschränkt bekunden!
Euer Berichterstatter Horst.
PS: Auf Wunsch gibt es diesen Bericht auch als PDF- oder WORD-Dokument. Bei Bedarf bitte bei Volker per E-Mail melden. Siehe Kontakt.
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